Es ist das, wovor sich die meisten fürchten: Jemand erzählt hinter dem Rücken der Person Halb- bzw. Unwahrheiten. Somit hat man keine Chancen sich zur Wehr zu setzen - und wundert sich, warum manche Mitmenschen so komisch reagieren. So geschehen seit einiger Zeit mit mir! Es kursieren die eigenartigsten Gerüchte um meinen Dienst in unserer Pfarrkanzlei! In einem anonymen Schreiben - nicht einmal an mich! - werden Andeutungen gemacht, warum ich aus dem Pfarrdienst entlassen worden sei. Schon alleine die Wortwahl - entlassen - führt bei mir zu Kopfschütteln. Durch die Zusammenlegung der beiden Pfarren wollte die Diözese nur mehr eine zuständige Person für beide Pfarren haben, die für 25 Stunden angestellt werden sollte. Deshalb – und nur deshalb - wurde der Dienst in der Kanzlei beendet. Es wäre unmöglich für mich 25 Stunden in der Woche anwesend zu sein. Es würde mich aber sehr interessieren, warum der Schreiber/die Schreiberin meint zu wissen, aus welchem Grund ich entlassen wurde. Dass mir in unserer Gemeinde nicht alle Menschen wohlgesonnen sind, ist mir schon klar – obwohl ich mir eigentlich keiner Schuld bewusst bin. Ich kenne auch Manche, die in der Öffentlichkeit wissentlich Unwahrheiten über mich erzählen. Es wäre aber angebracht, den Beschuldigten zu fragen, was daran denn wahr sei. Dann könnte ich diesen Gerüchten entgegentreten und unser Zusammenleben wäre ein wenig einfacher. Andreas Dengler
Darf man alles glauben?
Es gibt wenig auf der Welt, was so getreten wird wie die Wahrheit!
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